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Hallenhandball Mini-WM in Singen
„Ganz wie die Großen“

Sie haben gewonnen

An der Mini-WM nahmen Klassen aus Schulen in Böhringen, Dettingen, Steißlingen, Singen, Überlingen am Ried, Rielasingen und Radolfzell teil. Den 1. und 2. Projektpreis erhielt die Sonnenrainschule Radolfzell, der 3. Preis ging an die Scheffelschule Rielasingen. Sieger der Mini-WM im Hallenhandball wurde die Sonnenrainschule Radolfzell, gefolgt von der GHS Steißlingen. Den 3. Platz belegte die Scheffelschule Rielasingen. Ein Sonderpreis ging an die Mannschaft gehörloser Kinder der GHS Überlingen am Ried.

Die Welt war zu Gast in Singen. So viele Nationalhymnen klingen nur selten durch die Münchriedhalle. Bei der Mini-WM im Hallenhandball standen sich Ägypten und Norwegen gegenüber, aber auch Dänemark und Brasilien kämpften um die Pokale. In den Trikots der einzelnen Länder traten Grundschüler aus neun Schulen des Landkreises an, die an der Kooperations-Veranstaltung des Friedrich-Wöhler-Gymnasiums (FWG) und der Handballabteilung der DJK Singen teilnahmen.

Die Idee, eine Mini-WM in Singen zu veranstalten, hatte FWG-Lehrer Wolfgang Lutz. So sollte Grundschülern der Jahrgänge 1996 bis 2000 Lust aufs Handballspielen gemacht werden. Und das so, wie es die Großen bei der WM 2007 auch gemacht haben, mit Vorrunde, Zwischen- und Endrunde. Jeder Schule wurde ein Ländername der "großen" WM zugelost, 20 Mannschaften traten zur Mini-WM in Singen an. Und das mit Freude und echtem Sportsgeist, angefeuert von den Sportlehrern und Betreuern. "Los, abgeben", hallte es in Richtung Spielfeld eins, wo Ägypten gegen Norwegen antrat. Gleich daneben waren die jungen Spieler ebenso kämpferisch im Einsatz: "Gib ab, spiel zu Lisa - ja, gut gemacht." Alle Teilnehmer waren gut vorbereitet - der Sportunterricht wurde zum Training für den Wettkampf.

hart umkämpfter Handball

Rudi Stehle als Abteilungsleiter Handball der DJK war begeistert: "Das ist eine tolle Sache, die sind alle mit Eifer dabei." Auch rein optisch zeigte sich die Mini-WM wie bei den Großen: In verschieden farbigen Trikots mit der Aufschrift des jeweiligen Landes traten die Mannschaften an. Zur Vorstellung erklangen die Nationalhymnen und auch qualifizierte Schiedsrichter waren engagiert. Für alle Teilnehmer gab es eine Urkunde, für die Erstplatzierten einen Pokal.

begeisterte Mini-Handballer

Christina Leonhardt vom Jugendleitungsteam der DJK Handball, das die gesamte Organisation übernommen hatte, schloss sich an: "Die haben Energie ohne Ende." Wer nicht gerade spielte, war in der Gymnastikhalle in der Bewegungslandschaft aktiv. Für die Schüler bedeutete diese Mini-WM aber auch mehr als nur ein sportliches Turnier. Nach der Auslosung der einzelnen Länder startete ab Dezember in den Schulen eine Projektarbeit zum jeweiligen Land. Die drei Preisträger zu ermitteln, fiel der Jury schwer. Viele Klassen hatten sich intensiv mit dem Land und dessen Spielern der Handball-WM auseinander gesetzt.

Sie haben gewonnen

An der Mini-WM nahmen Klassen aus Schulen in Böhringen, Dettingen, Steißlingen, Singen, Überlingen am Ried, Rielasingen und Radolfzell teil. Den 1. und 2. Projektpreis erhielt die Sonnenrainschule Radolfzell, der 3. Preis ging an die Scheffelschule Rielasingen. Sieger der Mini-WM im Hallenhandball wurde die Sonnenrainschule Radolfzell, gefolgt von der GHS Steißlingen. Den 3. Platz belegte die Scheffelschule Rielasingen. Ein Sonderpreis ging an die Mannschaft gehörloser Kinder der GHS Überlingen am Ried.

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Handball

Text: Christel Rossner, Südkurier

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